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Der Sturm auf die Bastille

Als Beginn der französischen Revolution wird gemeinhin immer ein Ereignis genannt. Und zwar ist dies der Sturm auf die Bastille. Dieser fand am 14. Juli 1789 statt. Grund hierfür war die neu gegründete Nationalversammlung. Nach ihrer Gründung hatte König Ludwig XVI. gehandelt und entsandte Truppen nach Paris. Die französische Bevölkerung war daraufhin natürlich enorm beunruhigt. Nachdem am 11. Juli auch noch der Finanzminister Necker entlassen wurde, heizte sich die Stimmung mehr und mehr auf. Das Volk begann sich zu bewaffnen. Die Menschen zog es an die Bastille, denn im damaligen Stadtgefängnis wollte man sich noch mehr Waffen und Pulver besorgen. Schließlich fanden sich 5.000 Menschen hier zusammen. Zunächst erwartete die Menschen keine Gegenwehr, denn da nur 7 Gefangene zu der Zeit einsaßen, ließ der Kommandant die Menschenmasse erst einmal gewähren und ließ sie in die Vorhöfe. Dort wurde aber schließlich das Feuer eröffnet und es gab 98 Tote und 73 Verwundete. Dieses Ereignis führte schließlich zu einer massiven Veränderung des politischen Systems Frankreichs und ermöglichte es auch Persönlichkeiten wie Napoleon Bonaparte, sich politische zu profilieren und etablieren.