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Das Ende der Napoleonischen Herrschaft

Nach dem verlorenen Russlandfeldzug gewannen die napoleonischen Gegner in ganz Europa wieder Aufschwung. Verbündete Napoleons wandten sich der Gegenseite zu, es wurde zu Befreiungskriegen aufgerufen. Napoleon auf der anderen Seite wollte so schnell wie möglich wieder eine große Armée aufbauen, allerdings gelang es ihm nicht wirklich, denn die meisten waren nur schlecht ausgebildet. Nach Deutschland zog er trotzdem und konnte sogar einige Siege in kleineren Schlachten einfahren. Dennoch musste er die endgültige Niederlage im gleichen Jahr einstecken und zwar bei der Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813. Hier traten alle großen Mächte Europas, wie Preußen, Russland, Österreich und Bayern gegen Napoléon an. Napoléon zog sich schließlich zurück bis hinter den Rhein. Auch die Rheinbundstaaten lösten sich aus der napoleonischen Gefolgschaft. Die alliierten Truppen versuchten auf der anderen Seite, Richtung Paris zu marschieren, um die französische Hauptstadt einzunehmen und so Napoleon endgültig eine Niederlage zuzufügen. Am 31. März 1814 gelang es ihnen. Sie verlangten von Napoleon, bedingungslos als Kaiser abzutreten und boten ihm einen Vertrag an, den er schließlich am 12. April 1814 unterschrieb. Die Insel Elba wurde ihm als Wohnsitz zugewiesen, seinen Kaisertitel durfte er behalten.