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Die politische Situation zu Napoleons Zeiten

Es stellt sich die Frage, wie die politische Situation in Frankreich war zu der Zeit, in der Napoleon an die Macht kam. Generell kann man sagen, dass die Zeit von politischen Unruhen und Umbrüchen geprägt war. In Frankreich war im Jahr 1789 die Revolution losgebrochen. Es begann schon davor. Grund dafür waren die sozialen Ungerechtigkeiten und Unterschiede, die immer mehr zunahmen. Konkret hieß dies, dass vor allem die dritte Schicht, die 98% der französischen ausmachte. Den restlichen 2%, besonders den Adligen, ging es auf der anderen Seite über allen Maßen gut. Das schürte den Unmut. Schließlich kam es dazu, dass auf Druck der Parlamentarier und der Provinzialstände die Generalstände einberufen wurden. Der dritte Stand hoffte hierbei auf eine deutliche Verbesserung der eigenen Zustände. Einen Teilerfolg konnten die Vertreter der untersten Schicht auch erzielen. Sie erhielten die doppelte Anzahl an Abgeordneten, denn schließlich waren sie aufgrund der 98% Bevölkerungsanteil im Parlament unterrepräsentiert. Gab es ein Votum, so zogen sie meist den Kürzeren, denn meist verloren sie gegenüber dem Adel und dem Klerus mit 2:1. Diesen Punkt konnten sie allerdings nicht für sich entscheiden, denn dies hatte König Ludwig XVI ganz geschickt offen gelassen. Allerdings wandte sich langsam der Klerus, zumindest ein Teil des Klerus mehr und mehr der dritten Schicht zu, denn viele Dorfpfarrer oder andere arme Geistliche hegten immer mehr Sympathie mit der unteren Schicht. Diese Entwicklung führte schließlich dazu, dass die Situation immer mehr eine Wende nahm, denn die Mitglieder des dritten Standes forderten die anderen beiden Stände auf, sich ihnen anzuschließen und die so genannte Nationalversammlung zu begründen. Der Adel schloss sich nicht an, sondern blieb dem König treu, allerdings folgte der Klerus ihnen mit einer knappen Mehrheit

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